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Twankbarkeit zeigen

Die sozialen Netzwerke sind nur die Ausweitung der ganz normalen, täglichen Kommunikation. Im Alltag zeigen wir Dankbarkeit gegenüber Freunden und Helfern auf verschiedenste Arten (Zeit, Hilfe, Karten, Rosen, Geschenke etc), auf Facebook waren es eine Weile lange virtuelle Geschenke.

In Twitter gibt’s keine “Best Practices” oder Dankbarkeitsfunktionen – Dank ausdrücken geht aber natürlich trotzdem.

Ich bin sehr dankbar für Feedbacks (gerade oft auch die Kritischen), Retweets (wer nicht) usw. Für Menschen, die sich Zeit und Mühe nehmen, auch mal offline auf ein Bier zu gehen oder eine kleine Frage beantworten. Ich liste – gerade auch zur Erinnerung für mich selbst – hier ein paar Möglichkeiten auf, um sich bei Mittweeters zu bedanken. Nicht nur für Retweets.

Twankeschön sagen:

  1. Retweeten, klar!
  2. Profil des Tweeters ansehen und ein retweetbarer Tweet retweeten
  3. Am Freitag empfehlen mit #ff / #followfriday
  4. In einer Twitter-Liste aufnehmen
  5. Erwähnen (mit .@mention)
  6. Danke sagen per DM (nie automatisiert!)
  7. In einem Blogartikel mit Link erwähnen
  8. Offline positiv erwähnen, zB am #twitterbier
  9. Entfolgen, wenn man eh nicht an Dialog interessiert ist
  10. Ein Tweet favorisieren, Faven (guter Einwand, @souslik)
  11. Vor allem: die Tweets des Gegenübers wirklich lesen, zuhören

Und wie immer gilt: ein gesundes Mass halten (gelingt mir noch nicht so oft). Also vielleicht besser nicht auf’s Mal 20 Dankeschöns raustweeten und lieber sich wirklich Zeit nehmen, die Gedanken des anderen zu verstehen, als nur gehetzt rumRTen – auch wenn es auf den ersten Blick nicht sichtbar ist, dass man zugehört hat. An Twittertreffen merkt man schnell einmal, wer einem folgt aber gar nie zuhört (gängiges Problem).

Dialog ist zum grössten Teil zuhören. Wer denkt, diesen Teil auslassen zu können, nur weil niemand das merkt, hat Social Media (oder zumindest den “Social” Teil) nicht wirklich verstanden. Das kommt in den besten Familien (grössten Agenturen) vor. Wer also nicht zuhören will sollte vielleicht lieber entfolgen.

Fallen euch, die da Twitter-Nutzer sind weitere Möglichkeiten ein? Es gibt sicher keine Grenzen der Kreativität. Zum Kaffee einladen, whatever.

Author: Sam Steiner

Ich berate Firmen zum wirksamen Einsatz der verschiedenen Web-Plattformen. Habe 12 Jahre Webagentur-Erfahrung, diverse Online-Communitys aufgebaut und beschäftige mich laufend mit den neusten Trends im Web. und Twitter. E-Mail: sam.steiner@alike.ch. Xing: Sam Steiner.

3 Comments

  1. Tja, über ein nettes Danke oder Feedback freut sich jeder. Und auf Twitter geht ersteres unter, wobei ich finde, dass das Retweeten teilweise dann doch übertrieben wird.

  2. Pingback: networkedconomy | Tipps zum Twitterstart als Unternehmen

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