17 Comments

  1. Es gibt natürlich auch (einfache) Methoden, um sich ‘unterschiedliche’ Passwörter zu merken.

    1. Anstatt eines Passworts kann man eine Passphrase verwenden:

    2. Den Namen des Dienstes verwenden, so wird diegleiche Passphrase zu einem unterschiedlichen Passwort je nach Dienst. Jetzt sieht das Passwort also zum Beispiel so aus:

    IchLoggeMichAufEvernoteEin

    3. Sonderzeichen systematisch einsetzen
    I mit 1 ersetzen, a mit @ usw. Dann wird sieht unser Passwort wie folgt aus:
    1chLoggeMich@ufEvernoteE1n

    Natürlich kann dies beliebig verkompliziert werden. Es ist auch nicht das Gelbe vom Ei, aber es ist sicher schonmal besser als bei jedem Dienst dasselbe Passwort zu verwenden. Ich bevorzuge ebenfalls LastPass. Aber eben für Passwörter für Server und Workstations ist die oben beschriebene Methode nicht mal so schlecht.

    Generell: Was mal Digitalisiert und somit auch irgendwo im Web ist, ist generell gefährdet und die vorgetäuschte Sicherheit die VirenScanner und PW-Tools eben nur vorgegaukelt.

    Das Einigste was einem Menschen nicht gestohlen werden kann, das sind die persönlichen Erinnerungen. Und das ist doch immerhin etwas und doch eine schöner Gedanke.

    • Das mit dem IchLiggeMichAufEvernotEin Passwort würde ich nie im Leben empfehlen. Wenn eine Datenbank mit Passwörtern verkauft wird, ist es sehr einfach, entsprechend die Passwörter zu adaptieren (auch maschinell).

  2. Danke Sam. Danke für den Tritt. Dachte ich bin “gut darin” und hab wieder einiges von dir gelernt und direkt umgesetzt. 2-Step Verification hatte ich bis jetzt nicht. Aber jetzt, schöne Grüsse aus der Burg

    PS: Baust du das bitte nächste Woche bei den Studis in Chur mit ein?

    • Das Problem mit Handynr mit Twitter hatte ich mit Swisscom auch. Habe dann aber mit der Mobil-Twitter-App die Option wählen können, das via App verifiziert.

  3. Danke für de Gingg! Wir sind heutzutage so vernetzt unterwegs, dass so ein Adobe-Fall irgendwann plötzlich zurückschlägt. Damit habe ich eine Pendenz mehr auf meiner To-Do-Liste ;-)

  4. Merci für den tollen Beitrag, hat mir erstens den längst überfälligen Tritt in den Hintern gegeben meine Passwörter zu ändern und zweitens die Bestätigung, dafür LastPass zu verwenden.

    Was bleibt, ist die Angst mein iPhone könnte mit samt den 2-Step Verifications sprichwörtlich den Bach runter gehen.

  5. Überlege gerade, bei den wichtigsten Services die two-step verification einzuschalten.
    Allerdings: wenn ich zB in Berlin bin, setze ich im iPhone jeweils eine deutsche SIM ein. Das heisst, ich könnte mich dann bei all den Services, die per SMS Passcodes versenden, nicht mehr einfach so einloggen. Jedesmal mühselig die Schweizer PIN hervor- und rein- und dann wieder raus- und wegpfriemeln scheint mir nun doch etwas mühsam.
    Oder sehe ich da was falsch?

    • Ja, das siehst du richtig so. Allerdings gibt es bei den meisten Diensten den besseren Weg mit einer Code-Generierungsapp, wie Google Authenticator. Das geht dann natürlich auch mit einer anderen SIM. In Google Authenticator habe ich: Google, Amazon AWS, LastPass, DropBox, Evernote und Facebook. Das deckt schon einiges ab. Twitter hat eine Funktion in der App, die ohne SMS auskommt.

  6. Besten Dank für diesen Beitrag! Ein Thema welches schon lange irgendwo auf dem Radar lag, aber die praktische Schritt-für-Schritt Anleitung ist wirklich super! So habe mich heute kurz durchgeklickt! Einzig der letzte Schritt, den Gmail Account auf dem iPhone noch mit einem spezifischen Passwort auszurüsten hat dann auch geklappt!

  7. Hallo Sam,
    Ich habe dein Tipp nun auch umgesetzt. Den ganzen Samstag nachmitag damit zugebracht. Was geht noch nicht?
    – Itunes geht erst für US Accounts.
    – Paypal habe ich auch noch nicht geschaft. Erscheint immer eine Fehlermeldung. Hatte dann via Skype versucht da anzurufen aber nach 30 Minuten in der Schleife hatte ich dann auch genug.
    gerade bei Paypal wäre es mir noch wichtig gewesen!

    Gruss Olli

  8. Hallo Sam,

    Danke für die gute Hinweise!

    Eine Neben-Sache interessiert mich: “oder das Rechnungserstellungstool die Google-Mailserver für das Versenden der Rechnungen verwenden will”. Wie macht man es genau? Wir würden gerne unsere Rechnungen via Gmail verschicken…

    Freundliche Grüsse,
    Thomas

    • Das ist von Tool zu Tool unterschiedlich. In der Regel kann man für den Versand der Rechnungen im entsprechenden Tool die Mailserver angeben. Entsprechende Anleitungen und Infos findet man dann im Support-Bereich von Google Apps. https://support.google.com/a/topic/9202?hl=en&ref_topic=9197

      Bei mir heisst das – für http://alike.ch und @alike.ch E-Mailadressen habe ich Google Apps im Einsatz. Ich habe entsprechend die MX-Records so gesetzt, dass alles via Google Mailserver geht (ich hasse alle anderen Mailserver ;-)). In meinem Rechnungsstellungstool habe ich dann entsprechend die SMTP-Einstellungen eingetragen und alles läuft prima.

Leave a Reply

Required fields are marked *.


Read previous post:
Schweizer Twitter-Benutzer – eine Sammlung in Pinterest

Vor einigen Tagen kam die Idee bei mir an, ein Pinterest-Collaboration-Board zu starten, auf welchem wir gemeinsam interessante Leute aus...

Close