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Solartasche

Smartphone-Akku leer? Wer kennt das Problem nicht. Gegen Abend reicht es knapp nicht mehr bis nach Hause an die Stromquelle. Eine handliche Lösung bietet eine Solartasche mit integriertem Akku.

Nach 10 Tagen Test mit der Solartasche von Element5 Solar habe ich meinen ersten Eindruck in einem kleinen Video festgehalten.

Eigentlich eine cool Sache, das Smartphone nur mit Solarstrom betanken zu können. Allerdings ist so eine Woche in den Bergen für viele nicht direkt mit dem Alltag vergleichbar – auch ich bin mittlerweile wieder in Büros und S-Bahnen unterwegs. Die Solartasche habe ich meistens dabei – es ergeben sich andere Perspektiven im Alltag.

Kraftquelle im Alltag

Wo ich anfänglich jeweils darauf achtete, auf Strecken zu Fuss die Tasche nach der Sonne zu optimieren, hat sich die Sache nun mehr in den Alltag integriert. Ich sehe den Zweck der mitgeführten Photovoltaik-Anlage anders. Mir geht es nicht darum, meinen Alltag völlig umzustellen. Es ist für mich nicht realistisch, die Tasche jeden Tag stundenlang an der Sonne zu haben.

Mir geht es genau um die Randzeiten. Zum Beispiel im Zug nach Hause. Ich habe das Problem mit mehr. Strom ist immer dabei.

Dadurch, dass ich ab und zu draussen bin, lädt sich der integrierte Akku genug auf, um Strom zu haben für den Heimweg. Wenn ich genau weiss, dass mein Tag lang wird und ich mehr Strom brauche als nur für 30 Minuten Zugfahrt, dann kann ich darauf achten, dass die Solartasche tagsüber ein besseres Plätzchen an der Sonne kriegt.

Lieber nur für Smartphone

Nach dieser bisherigen Probephase habe ich meine Meinung zu den verschiedenen Ausführungen nochmal überlegt. Mir ist ein kleines Gewicht wichtig. Der grössere Akku, mit dem ich auch ein MacBook laden könnte wäre mir wohl zu schwer für die gelegentliche Nutzung. Ich habe kein Mini-Smartphone und kann deshalb recht vieles auch via Smartphone erledigen, wenn es sein muss. Der Akku eines MacBooks reicht in der Regel (wenn ich nicht Videos bearbeite) für 6 Stunden. Das reicht mir.

Für mich etwas doof: es hätte etwas früher kommen sollen. Ich habe schon einiges investiert in meine Crumpler-Tasche (deutlich über CHF 200). Das war bisher mein mobiles Büro. Das hat sich noch nicht amortisiert – wenn ich auf der Suche wäre nach einer neuen Tasche, wäre der Mehrpreis für die Solaranlage verkraftbarer.

In dem Sinn: wer eine Tasche sucht, der sollte sich die Sache mal anschauen.

Spielerisch Solarstrom “teilen”

Auf der Website von Element 5 Solar kann man sich einloggen, um mit den vom Akku erfassten Daten anderen Menschen mitzuteilen, wieviel Strom man mit der Sonne erzeugt hat. So sieht man laufend, wieviele kWh erzeugt wurden und wieviel CO2 damit gespart wurde. Das basiert natürlich darauf, dass die Nutzer wirklich ihre Daten hochladen – was wohl nicht alle tun werden. Trotzdem: nette Idee :-)

Website: Element 5 Solar

Ich kriege kein Geld für diesen Artikel, konnte die Tasche aber ein paar Wochen lang ausprobieren und finde das Prinzip gut, dass man die Energie der Sonne versucht im Alltag zu nutzen. Schön, wenn du diesen Artikel mit deinen Freunden teilst!

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Erster Island Office Day

Island Office Day Lützelau

Nachdem ich das Stehrudern in letzter Zeit geübt habe und auch einen Test-Arbeitshalbtag auf der Insel verbrachte, fand gestern der erste “Island Office Day” auf der Insel Lützelau statt. Outdoor Coworking. Ein Resumée.

Der Ort: Insel Lützelau

Ufenau und Lützelau. Die zwei Inseln vor Rapperswil im Zürichsee unterscheiden sich grundlegend. Während das grosse Kursschiff mit Schulklassen und Seniorenausflügler bei der Insel Ufenau Halt macht, gibt es keine ÖV-Verbindung zur Insel Lützelau. Man kommt mit dem eigenen Boot oder mietet das Taxiboot.

Entsprechend ist es eher ruhig aus der Insel.

Seit 2012 bilden die jungen Inselwarte Joe und Nico mit Helfern ein innovatives Team auf der Lützelau und leiten Campingplatz und Restaurant. Irgendwie haben sie WLAN auf die Insel gebracht (für uns natürlich cool) und auch sonst frischen Wind rein gebracht.

Teilnehmer und Boote

Ich hatte wegen Ferien damit gerechnet, dass wir drei Teilnehmer sein würden. Es stellte sich aber heraus, dass wir mit drei Booten – 1x Ruderboot, 1x Motorboot, 1x 3er-Kanu – hinfuhren. Neun Personen, wobei die Erlebnispädagogen sich etwas von den Office-lern absetzten, um Knoten und andere Outdoor-Dinge zu üben. Eine coole Mischung.

Teilnehmer:
- Rahel, Simona, Beate (Pädagogenteam)
- Andrea, Deoo, Hannes (Team SPANNRING Architektur Pur)
- Judith, Capo, Sam (sonstige Fritz(inn)en)

Wir fuhren um etwas nach 10:00 Uhr im Hafen von Rapperswil los. Das erste Boot war 16:30 wieder in Rapperswil zurück.

Arbeit? Coworking?

Das schöne Wetter hat sicherlich geholfen, den Ausflug in guter Erinnerung zu behalten. Man fragt sich, ob da viel gearbeitet wurde. Ich bin es eher gemütlich angegangen. Wusste nicht, was zu erwarten war.

Ich konnte aber – auch dank Mithilfe von Capo – einige Server-Dinge erledigen, die für mich strategisch wichtig waren. Es ging um die Übergabe meiner grössten Community-Website an eine Firma in Deutschland.

Zudem waren Gespräche (unter anderem mit konkreten “Next Steps”) für mich sehr wertvoll. Es geht hier nicht um “Getting Many Things Done” im Hetztempo. Das sollte es meiner Meinung nach auch sonst nicht – wir sind ja Menschen mit Leben. Auch das schlichte “gemeinsam Erleben” war wertvoll.

Learnings aus der ersten Durchführung

  • USB-Tethering ist hilfreich und funktionierte super (WLAN überstrapaziert), Wifi/Bluetooth-Tethering führt dazu, dass der Smartphone-Akku nicht durchhält. USB-Tethering vorher testen und entsprechendes Abo ist empfohlen.
  • Badezeug + Sonnencreme mitnehmen – und dann nicht vergessen, in den See zu springen.
  • Strom wurde uns diesmal vom Restaurant zur Verfügung gestellt – ob das immer so sein wird, ist offen. Gute Akkus, Ersatzbatterien und evtl auch Zweitgeräte wie Tablets oder Papiernotizbücher(!) können helfen.
  • Ich werde eine Solartasche von Element5 testen – die haben auch Taschen, die Notebooks aufladen können.
  • Mac/Android-User sollten fürs USB-Tethering vorher schon HoRNDIS installieren (und das USB-Kabel testen!)

Ausblick?

Es hatte sich herausgestellt, dass es sehr schwierig ist, Termine zu finden, die “allen” gehen. Zudem habe ich meist nur ein Boot zur Verfügung mit offiziell 7 Plätzen – bei Vollbelegung wird aber das Rudern wohl mühsam. Wer sich für weitere solche Anlässe interessiert, sollte sich idealerweise in folgender Google+ Community einklinken: Island Office Days. Dort mehr Bilder. Der Hashtag in Twitter ist (neu) #IODay.

Das offizielle #IODay Ruderboot wurde diesmal von alike gesponsert. Das Motorboot von SPANNRING Architektur. Bei regelmässiger Durchführung wäre es cool, wenn andere Firmen dafür einspringen (Kostenpunkt Ruderboot CHF 10/Stunde).

Feedback und Ideen gerne hier in den Kommentaren oder drüben in der G+ Community.

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Warum eine eigene Domain für den Blog?

Nützlich sind die Dienste schon: auf wordpress.com oder blogger.com kann man innert wenigen Minuten einen Blog eröffnen und über seine Katzen schreiben. Warum Nichtkatzenblogger die Hände davon lassen sollen, erkläre ich im Video.

4 Gründe gegen Blogger.com & Co

  • Datenhoheit – unsere Inhalte gehören UNS!
  • Glaubwürdigkeit – es geht nicht um Katzen
  • Branding – zu starke Einschränkungen (auch zB, wie die Inhalte in Google erscheinen)
  • Flexibilität – Erweiterungen sind nur beschränkt verfügbar

Früh auf eigene Domain und Hosting setzen

Wichtig ist, dass man früh auf ein gutes, selbst gehostetes System mit eigener Domain setzt. Nicht erst nach der Community Building Phase, wo man vielleicht schon finanziell teilweise davon lebt. Bei einem Wechsel verliert man oft sehr viel “Magnetismus” in Google & Co. Man fängt quasi wieder weitestgehend bei null an. Es reicht nicht, einfach einen Artikel zu schreiben “Ich bin umgezogen”.

Blogger.com tötet Diskussionen

Ein anderer Aspekt ist die sehr schlechte Kommentarfunktion in Blogger.com-Blogs. Das hält Leute regelrecht davon ab, sich in Diskussionen einzubringen. Das ist vielleicht ein Nebengrund – für mich aber schon immer noch ein zentraler Punkt bei Blogs.

Auch wenn die meisten Diskussionen mittlerweile verlagert worden sind zu Twitter, Google+ und Facebook. Wenn ich etwas in einem Blogger.com-Blog lese, versuche ich mittlerweile nicht mal mehr, meine Meinung dazu als Kommentar abzugeben – meistens funktioniert es ja eh nicht. Und das will ich dann lieber nicht erst merken, wenn ich einen langen Kommentar geschrieben habe.

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YouTube Headerbild: Vorlage für Photoshop (PSD)

Heute hatte ich mit der offiziellen Vorlage von YouTube für das Headerbild versucht, ein passendes für meinen Kanal herzustellen. Bis ich gemerkt habe: die Grössen in der Vorlage stimmen nicht. Hier deshalb eine Vorlage.

Neue One-Channel Layouts in YouTube

Die neuen “One Channel” Layouts in YouTube, die seit ca. einer Woche Pflicht sind, bringen einige markanten Änderungen mit. Neu ist die Möglichkeit, Nicht-Abonennten mit einem Trailervideo zu begrüssen. Das ganze Layout ist nun einheitlicher (und google+iger). Die eigenen Hintergrundbilder fallen weg.

Headerbild auf allen Geräten

Und eben: es gibt ein Headerbild, das auf allen Geräten angezeigt wird. Also auch in den YouTube-Apps – und auf dem TV. Man kann sich vorstellen: die Ansprüche an das Bild sind gross, wenn es auf einem Smartphone-Bildschirm angezeigt werden soll, ohne zu viel Platz zu verschwenden – aber auch am TV gut dargestellt werden soll.

So hat das Bild in den Apps eine Grösse von 1546 x 423 Pixel. Dazwischen gibt es Formate wie für Tablets etc. Am TV hat das Bild Vollformat mit 2560 x 1440 Pixeln.

YouTube Vorlage Header

Bessere Vorlage für YouTube-Header

Die Vorlage von YouTube als PNG-Datei ist leider falsch. Grössenangaben stimmen nicht (ca 400 Pixel daneben). Somit ist die Vorlage gänzlich unbrauchbar. Ich habe in PhotoShop eine kleine Vorlage erstellt, die ich hier zum Download anbiete. Als Dankeschön dürfte man gerne meinen YouTube-Kanal abonnieren :)

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Mein neues Smartphone, das HTC One

Arbeitsgerät unterwegs – und das bin ich oft. Video-Kamera, Fotokamera, Mediaplayer, Messenger, Stimmgerät usw. Da es Zeit war für ein Upgrade, hatte ich neue Smartphones im Visier: das Samsung Galaxy S4 und das HTC One. HTC gewann (trotz dem Abfallhaufen names HTC Sensation).

Ich hatte ein Unboxing HTC One Video erstellt, das erwartungsgemäss (unsinnigerweise) Anklang fand. Nun liefere ich etwas mehr Einblick in das Gerät nach – vor allem auch eine einfache Möglichkeit, den HTC Sense Launcher mit dem komischen Blinkfeed-Zeug zu umgehen. Einfach mit dem Nova Launcher Prime (gibt es auch als Free-Version).

Positiv aufgefallen

Lange Akkulaufzeit (aber nicht zu lange, schön sauber durch in einem Tag), helles Display (auch draussen an der Sonne lesbar), satte Lautstärke (viel besser als beim Samsung Galaxy Nexus) und Speed, Speed, Speed. Das Design muss man nicht noch erwähnen – das schönste Smartphone zurzeit (aber da gehen Meinungen auseinander). Auch der “Car Mode” ist nützlich.

Verbesserungswürdig

Es läuft eine alte Android-Version darauf (4.1.2). In ein paar Jahren wird vielleicht auch Google eine Lösung für dieses Problem finden. Bis dorthin müssen wir mit diesem traurigen Umstand leben – schade. So lassen sich Notifications nicht aufklappen – beispielsweise, um direkt die Inhalte von E-Mails anzuzeigen. HTC hat meines Wissens aber das Update bereits angekündigt – mal schauen. Weiter finde ich die Platzverschwendung der HTC Sense Oberfläche schade.

Ich habe das Gerät ohne Schutzhülle zusammen mit Schlüsseln in meiner Hosentasche – bisher keine Kratzspuren daran – ich garantiere aber explizit für nichts. Kann mir vorstellen, dass gerade bei der schwarzen “Black Stealth” Version da schnell einmal hellere Kratzspuren auftreten werden.

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Ein paar Learnings in Final Cut Pro X

In letzter Zeit versuche ich, rund ums Thema Video dazu zu lernen. Dazu nehme ich ab und zu mal ein Video ab meinem Smartphone auf – sogenannte Vlogs – oder mal eine Anleitung als Screencast. Wer sich dafür interessiert, darf sehr gerne meinen neuen YouTube-Kanal abonnieren.

Hier ein kleiner Screencast, das ein paar Sachen zeigt, die ich von Judith in Final Cut Pro X gelernt habe – und mir gleichzeitig auch als Screencast-Übung diente.

Final Cut Pro X ist ein Videoschnitt-Programm, das auf dem Mac läuft und für sehr günstige CHF 300 im App Store kaufbar und direkt herunterladbar ist. Kann deutlich mehr als iMovie und Konsorten (die aber gut dienen können als Start).

Screencasts nehme ich mit dem Programm “ScreenFlow” auf. Ich würde das nicht mehr hergeben wollen. Kostet so um die CHF 100, die sich absolut lohnen.

Während meinen Übungen habe ich gemerkt, wie wichtig es ist, gezeigte Details heranzuzoomen, damit der Betrachter etwas sieht. In der Regel hilft es aber trotzdem, das Video in Vollbildschirm-Modus anzusehen (mit der Schaltfläche rechts unten).

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LTE in der Schweiz

Das LTE-Netz der Swisscom sollte ab heute in der Schweiz aufgeschalten werden. Endlich geht’s los mit LTE in der Schweiz.

LTE ist die neuste Technologie für Datenübertragung von Mobilgeräten. Es ermöglicht massiv schnellere Verbindungen von unterwegs. Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s. Da wir immer öfters von unterwegs im Internet arbeiten oder uns online unterhalten, ist dieser Schritt “Good News”.

Allerdings werden die meisten Smartphones nicht davon profitieren – nur die neusten Modelle (und nicht mal das neue Android-Flaggschiff “Nexus 4″!) können damit umgehen.

Wer schon auf ein neues Infinitiy-Abo von Swisscom gewechselt hat, ist in der Bandbreite limitiert. Man wird so also trotz modernem Smartphone nur mit dem teuersten Abo von den maximalen Geschwindigkeiten profitieren können. Das heisst CHF 169.- Abogebühren pro Monat.

Regionen mit LTE in der Schweiz

Auffallend sind – neben den grössten Städten der Schweiz – die vielen Tourismusstädte in dieser Liste. Man geht bei Swisscom wohl davon aus, dass die eigenen Kunden dank den stolzen Preisen eher zögerlich aufs neue Netz schwappen – Touristen werden zunächst mehr Bedarf haben.

  • Basel
  • Bern
  • Biel
  • Crans Montana
  • Davos
  • Fribourg
  • Geneva
  • Grindelwald
  • Gstaad
  • Interlaken
  • Lausanne
  • Leukerbad
  • Locarno
  • Lugano
  • Lucerne
  • Pontresina
  • Saas-Fee
  • Sion
  • St. Gallen
  • St. Moritz
  • Thun
  • Wengen
  • Winterthur
  • Zermatt
  • Zug
  • Zurich

Mehr Informationen bei Swisscom

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Nexus 4 vs Galaxy Nexus


Google hat das neue Android-Flaggschiff der Smartphones, das LG Nexus 4, vorgestellt. Vergleiche mit iPhone etc werden wohl bald überall im Netz folgen (Vergleich mit Samsung Galaxy S3). Ich vergleiche mit dem Vorgänger der Nexus-Reihe.

Den zufriedenen Android-Benutzer interessiert, welche Neuerungen das Gerät gegenüber dem letzten “Nexus-Smartphone” bringt. Schliesslich kommt für viele Android-Benutzer nur das pure Android in Frage. Zu schlecht sind Hersteller wie Samsung und HTC in Sachen Updates ihrer speziell angepassten Versionen.

Feature Samsung
Galaxy Nexus
LG
Nexus 4
Displaygrösse 4.65" 4.7"
Auflösung 1280×720 (316ppi) 1280×768 (320ppi)
CPU Dual-core 1.2 GHz
Cortex-A9
Quad-Core 1.5GHz
Snapdragon S4 Pro
RAM 1GB 2GB
Kamera vorne 1.3MP 1.3MP
Kamera hinten 5MP (dürftig) 8MP
Speicher 16GB 8GB-16GB
OS Android 4.1.2 zurzeit Android 4.2
Akku Li-Ion 1750 mAh Li-ion 2100 mAh
NFC ja ja
SIM SIM micro-SIM

Wenn Android 4.2 nicht massiv mehr Performance verbraucht als die Version 4.1.2, dann erwarte ich beim LG Nexus 4 eine merklich längere Akkulaufzeit. Dabei gehe ich davon aus, dass Energie-Effizienz des Quad-Core CPUs höher ist als beim Cortex A9 des Samsung Galaxy Nexus. Wie es dann in der Realität aussieht, werde ich wohl testen müssen :-)

Update:
Was mitentscheidend ist für ein flüssiges Erlebnis der Benutzeroberfläche: der Grafikprozessor. Hier ein kleiner Screenshot aus einem Benchmark-Test der beiden Geräte. Da scheint das LG Nexus 4 schon deutlich die Nase vorne zu haben, was mich freut. Das bedeutet deutlich flüssigeres Erlebnis beim Wechsel vom Galaxy Nexus zum Nexus 4. Schade eigentlich, dass Google es nicht hinkriegt, auf dem doch nicht soo alten Samsung Galaxy Nexus ein flüssiges UI hinzuzaubern.

Den ganzen Benchmark-Vergleich gibt’s hier.

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Erfolgreiche Infografiken

Eines der Typen von Inhalten, die mit den visuelleren Plattformen wie Pinterest aufkommen, sind Infografiken. Erfolgreiche Infografiken bündeln Informationen, sodass sie leichter verdaulich daher kommen. Was macht eine gute Infografik aus?

Wer – wie ich – keine Chance hat, ansprechende Infografiken selbst zu erstellen, dem sei gesagt: das Wichtige ist der Inhalt. Für die Grafik sind Grafiker zuständig.

Viele Grafiker in unseren Breitengraden haben allerdings wenig Infografik-Erfahrung. Deshalb versuche ich für meine Zusammenarbeit mit Grafikern, hier Punkte zu sammeln, die viral und inhaltlich gute Infografiken erfolgreich machen.

Ergänzungen und Meinungen dazu sind erwünscht.

Formate von Infografiken

Meiner Meinung nach sollte eine Infografik gut lesbar sein, wenn es in einem Blogartikel eingebunden ist (ohne vergrössern zu müssen). Das heisst, die Breite der Infografik sollte um die 600-620 Pixel breit sein.

Textgrössen in der Infografik

Titel sollten bei einer Verkleinerung auf 190 Pixel Breite (wie die Bilder in Pinterest-Übersichten) deutlich sein. Man muss erkennen, um was es geht. In der Detailansicht in Pinterest (380 Pixel breit) sollten Untertitel sicher lesbar sein.

Der normale Text/Fliesstext (Details, Bildunterschriften etc) sollte aber bei 380 Pixel Breite nicht ganz lesbar sein. Das Ziel ist hier, dass die Person, die die Infografik auf den ersten Blick interessant findet (bei 190 Pixel Breite) erstmal die Detailansicht (380 Pixel breit) öffnet. Hier sie diese Person etwas mehr. Es bestätigt sich, dass die Inhalte hilfreich sind. Der Leser klickt nun durch auf die Website, um die Details zu lesen.

Thema “von Weitem” erkennbar

Das Thema der Infografik sollte “von Weitem” – also beispielsweise in der Übersicht in Pinterest – erkennbar sein. Das heisst, bei 190 Pixel Breite muss man angesprochen werden. Man klickt nicht “blind” – ohne ersichtliches Thema – auf die Detailsicht.

Simpel.

Eines der Hauptziele ist es, Informationen einfach rüber zu bringen. Wenn immer möglich, ein paar Hirnströme mehr aufwenden, um die Informationen in der Grafik noch etwas leichter verständlich darzustellen.

Informationen über den Autoren

Wird die Infografik losgelöst von Blogartikeln und Pinterest weitergeleitet, so sollte man trotzdem auf den Urheber schliessen können. Im Footer-Bereich der Grafik sollte deshalb Name und Web-Adresse des Urhebers sichtbar sein.

Grafische Tipps

Kann ich nicht geben. Dazu empfehle ich, sich mit erfolgreichen Infografiken auseinanderzusetzen. Sie kommen in einer bunten Vielfalt daher. Man findet sie zum Beispiel mit einer Google-Suche oder Pinterest-Suche.

Zum Schluss eine Infografik zum Thema Pinterest:

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Klout: Vernetzung liefert Zusatzinfos

Im neuen Design von Klout hat mich überrascht, dass Klout einen Personennamen anzeigt zu einem Firmen-Twitter-Account. Ich hatte in den letzten Tagen von der AXA Winterthur genau den gleichen Tweet erhalten wie scheinbar viele andere auch – aber in Twitter nicht nachvollziehen können, wer dahinter steckt. Klout zeigt das dann einfach an.

Wer nicht will, dass veröffentlicht wird, wer hinter einem Unternehmensaccount in Twitter steckt, sollte also noch ein bisschen mehr aufpassen in den heutigen Zeiten von Klout.com. In diesem Fall ist nichts Schlimmes passiert, es zeigt einfach, wie vernetzt das Web heute ist – es gibt mehr über einen Twitter-Account zu erfahren, als nur das, was in dem Profil selbst drin steht.

Wer weiss, was Klout noch so alles an den Tag bringen wird.

Ich wurde gerade beim Apéro nach meinem letzten Impulsreferat Social Media wieder gefragt, was ich von Klout halte. Meiner Meinung nach (kurz) ist es ein Dienst, das ich beobachten muss – aber die Klout-Scores sind gänzlich ungenügend. Ich bin nicht einfach “61″ einflussreich zu allem, was man mich fragt. Solche Rankings müssten zu jedem einzelnen Topic berechnet werden – da ist Klout aber falsch aufgebaut dafür (sie müssten dazu das komplette System umstellen).

Klout ist ein interessanter Versuch – ich habe aber keinen Bedarf, mich immer wieder einloggen zu müssen, um +Ks zu vergeben (sorry, Leute). Ein solcher Dienst sollte völlig autonom funktionieren ohne eigene Funktionalität, die das Ranking beeinflusst. Auch finde ich nicht sehr relevant, was Leute mit Foursquare machen (in unseren Breitengraden) – alles, was ich damit angestellt habe und gesehen habe geht in die spammige Richtung. Immerhin beachtet Klout die ganzen Check-Ins nicht, aber auch 4sq-Tipps haben für mich keine Relevanz für “Einfluss”.

Interessant dazu das E-Mail, das ich von Klout gestern erhielt: sie hängen mein Facebook-Profil ab. Weil ich eine Facebook-Seite verbunden habe – sie wollen nicht beides messen. Das ist eigentlich ganz OK: meiner Meinung nach ist mein Facebook-Profil in erster Linie dazu da, mit Freunden einen Austausch zu pflegen – Freundesbeziehungen will ich nicht als Formel in einem Einfluss-Ranking sehen.