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Europäer kaufen mit Smartphones ein

Schon über 23% der Smartphone-Benutzer im vereinigten Königreich (UK) kaufen mit Smartphones ein. In Deutschland über 22%. Bei dieser rasanten Entwicklung, die man landauf/landab beobachten kann, wird diese Grafik wohl in einigen Monaten deutlicher ausfallen. Websites müssen optimiert sein für die mobile Nutzung.

Wenn das iPhone im Herbst ein brauchbares Display erhält, wird dieser Trend zusätzlichen Schub erhalten.

Quelle: statista

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Hermann Strittmatter: Ich bin doch nicht blöd

Ein alter Werber – Hermann Strittmatter – bezeichnet Spezialisten, mit denen er im Bereich Web zusammenarbeitet als “blöd genug”. Wie kreativ-inspirierend muss die Zusammenarbeit an Kundenprojekten der Agentur GGK sein?

Hermann Strittmatter: Ich bin doch nicht blöd

Akt 1: Das blöde Interview mit Hermann Strittmatter

Sehr explizit beleidigt der Chef der Werbeagentur GGK in Zürich, Hermann Strittmatter, seine Partnerfirmen. Bzw einzelne Spezialisten. Er bezeichnet sie öffentlich als “blöd”. Seine Strategie dahinter bleibt mir schleierhaft. Wenn er Aufmerksamkeit für die GGK provozieren wollte, OK. Für mich schreit das aber nach weiten Bögen, die man um diese Agentur machen sollte.

Akt 2: Blöd gelaufen: Hermann im Internet

Das Interview kann man online nachlesen. Not nice image of GGK. Entsprechend wurde der Link unter Kommunikationsmenschen herumgereicht – die Meinung ungefähr einstimmig: der Typ war mal gut, hat den Abgang verpasst und wird jetzt bitter. Dazu passt seine Aussage gegen alles Neue: “Ein Neuer will zeigen, dass er besser ist” (freilich mit dem Unterton, dass der Neue wohl nicht besser ist in seinen Augen).

Akt 3: Es werden Artikel über das Interview geschrieben

Adrienne Fichter schreibt einen offenen Brief an Hermann Strittmatter das allerdings im blöden Internet steht und somit wohl ausserhalb des Empfangsgebiets der Werbeagentur GGK. Etliche blöde Menschen tauschen sich über das Beispiel von rückschrittlichem Bewahrertum aus. Eine Haltung, die Kodak und Nokia und viele andere ins Verderben geleitet hat. Der Artikel wird am ersten Tag 1500x gelesen.

Akt 4: Die Handelszeitung schreibt über diese blöde Reaktion

Menschen wurden beleidigt. Nur haben wir jetzt 2012. Und Menschen haben wieder eine Stimme. GGK scheint das noch nicht begriffen zu haben – was nicht gerade von Web-Kompetenz zeugt. Die Handelszeitung schreibt einen Artikel: Interview polarisiert: Twitter und Facebook nur für Blöde?

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Wie viele Smartphones gibt es in der Schweiz?

Weiss jemand, wo man entsprechende Zahlen finden könnte? Interessant wären Zahlen explizit für die Schweiz, die mit einer überdurchschnittlichen Verbreitung von iPhones wahrscheinlich (durch hohe Kaufkraft und relativ günstige Elektronikpreise) auch mehr Android-Phones aufweisen kann als der Durchschnitt. Somit wäre der Prozentsatz an Smartphone-Benutzern in der Schweiz meiner Schätzung nach deutlich höher als andernorts.

Nur hätte ich eben gerne Zahlen.

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EdgeRank kurz erklärt

Fans kaufen schadet. Denn sie interagieren nicht.

Facebook misst, welche Reichweite eine Fanseite bekommen soll. Dies aufgrund der Interaktionen der Fans mit den Inhalten. Keine Interaktionen = nicht interessant. Sie wird bald nicht mal mehr den Fans gezeigt – wird wirkungslos.

Wer Fans kauft, täuscht Facebook zu glauben, die eigenen Inhalte seien nicht würdig, gesehen zu werden. Dies, weil die Fans nicht natürlich und langfristig interagieren. Diese kleine Weisheit sollte verstanden werden.

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Dropbox vs. Google Drive

Ich arbeite praktisch komplett in DropBox und Google Drive. Letzteres aber bisher eher nur für Google Dokumente, weil ich schon länger als Dropbox-Pro-User unterwegs bin. Dropbox hat aber sehr enge Grenzen.

Für mein neues Social Media Coaching stelle ich den Abonnenten ein Pool von Informationen zu Verfügung. Darin Vorlagen für Social Media Guidelines, Plugin- und Sicherheit-Tipps für WordPress, Anleitungen, gute Infographics etc. Dieser Pool soll immer wieder neue Dokumente aufnehmen. Da fängt das Problem an.

Sharing in Dropbox

Es gibt zwei Wege, Inhalte in Dropbox zu teilen:

  1. Shared Ordner
  2. sogenannte “Links”

Beim “Shared Folder” haben die eingeladenen Personen Vollzugriff auf die Inhalte – können also ändern, löschen. Das will ich in diesem Fall nicht. Bei “Dropbox-Links” hat man zwar nur Lese-Rechte – allerdings, wenn der Link zu einem Folder führt, wie in meinem Fall, wird beim Empfänger nur ein Snapshot gemacht. Wenn ich nun neue Dateien im Folder ablege, kriegen meine Kunden diese nicht automatisch.

Zumindest war das in meinem Test so – ich kann immer noch nicht ganz glauben, dass das so sein kann.

Sharing in Google Drive

In Google Drive kann ich auch normale Dateien hochladen. Die Benutzerrechte-Optionen sind aber viel besser. Ich kann Personen hinzufügen und jeweils individuell auswählen, wer Schreibrechte, wer nur Leserechte hat.

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Online-Gauner wie Ryanair

Logisch, dass solche Spiele gespielt werden. Man kann sich technisch sehr einfach merken, wenn jemand Interesse hat an einem Produkt. Kommt der Besucher wieder, erhöht man einfach den Preis. So Ryanair – wie dieser (alte) Tweet zeigt:

Fies? Irgendwie geschickt.

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Twitter-Geheimplan in 12 Schritten

Wir schreiben das Jahr 6 nach der Geburt von Twitter. Twitter-Ritter haben das Land erkundet, geheime Mechanismen entdeckt. Einige haben ein Geheimnis entdeckt, eine Art Geheimrezept. Damit erstaunt man weitgereiste Gefährten und deckt die Kaputtheit von Ranking-Systemen furchtlos auf. Man blendet mit dieser Magie die “klugsten” Influence-Bewertungen.

Hier also das Geheimrezept.

How to versau in Twitter

  1. “I gave +K to @blabla for Blabla”
  2. “My week in Twitter: …”
  3. “I’m at Blabla…” Foursquare
  4. #shareview (Asche auf mein Haupt und sorry)
  5. NIE jemandem antworten (also gar nichts lesen in Twitter)
  6. sich nur für RTs bedanken (dafür muss man auch nicht lesen)
  7. “My Daily Paper.li is out”
  8. “I have new followers:…”
  9. überladene #ff (bitte sagt, weshalb man folgen sollte)
  10. “Thank you @blabla for giving me +K …”
  11. Nur Buffer-Posts
  12. #fail Tweets

Wenn mein Artikel über meinen Einsatz von Buffer und ifttt so falsch verstanden wurde, dann nehme ich etwas davon auf meine Kappe. Diese Maschine macht nur einen kleinen, kuratorischen Teil aus. Twitter ist Dialog, Social Web ist Interaktion.

Dialog kann man nicht automatisieren.

Lernt ignorieren

Wichtigste Fähigkeit. Alle obigen Fehlertweets sind an sich nichts Schlimmes. Die EM habe ich nicht mal erwähnt. Man muss von seinen Followern erwarten können, dass sie Vieles übersehen können, ohne sich aufzuregen.

Es geht mir mehr darum, dass man mit einem Twitter-Account, das zu 100% auf diesem Rezept aufbaut, es seinen Followern schwer macht, verbunden zu bleiben.

In solchen Fällen will ich ohne Drama unfollowen können.*

Peace to Anfänger, Peace to Experimentierer. Fehler lehren. Ich habe letzte Woche in Twitter genervt (Stichwort #shareview) und daraus gelernt. Ich verpflichte mich dazu, Fehler zu machen (als Konsequenz des Experimentierens, nicht der Fehler Willen). Aber bitte nicht zu 100%.

* natürlich kann ich jeden unfollowen, wenn ich will. Manchmal will man aber an der Hoffnung festhalten.

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Autorenbild in Suchresultaten von Google

Per Zufall bin ich über mein Gesicht in den Google-Suchresultaten gestolpert. Vor einer Weile hatte Google angekündigt, dass solche Autorenbilder in Zukunft auftauchen würden und man sich darauf vorbereiten kann (Google muss natürlich wissen, wer der Autor ist, um in Google+ nach dem passenden Bildchen zu suchen).

Ob das nun dazu führt, dass man einen solchen Eintrag eher anklickt – das überlasse ich Google zur Auswertung. Ich selbst würde wohl schon eher einen Eintrag anklicken, wenn ich sehe, dass “es von einer Person” geschrieben ist.

Das Vorgehen dafür ist bei Google beschrieben: Author information in search results.

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Fazit: Arbeiten mit iPad

Kann man mit dem iPad arbeiten? Ist es nur fürs Konsumieren? Das waren Fragen vor unserem kleinen Ausflug nach La Réunion. Hier mal mein Erfahrungsbericht.

Einige sagen, das iPad eigne sich nur für das Konsumieren von Inhalten – nicht aber für die Arbeit. Andere sind da einen Schritt weiter und versuchen, Wege zu finden, durch solche Gadgets mobiler zu sein. Ich hatte mein MacBook Air daheim gelassen für dieses Experiment. Dies obwohl das MacBook Air in etwa die gleiche Grösse aufweist, wie ein iPad mit zusätzlicher Tastatur.

Problem: Safari – man braucht die Apps

Safari ist ein minderwertiger Browser. Es gibt wenige Alternativen auf dem iPad – ein Google Chrome vermisst man schmerzlich. Safari stürzt beispielsweise beim Aufruf der Desktop-Version von Google+ immer ab. Auch Google Analytics lässt sich in der Web-Version nicht auf dem iPad aufrufen. Glücklicherweise bestehen für meine wichtigsten Aufgaben iOS-App wie WordPress fürs Bloggen und Quicklytics für Google Analytics.

Android-Tablets wären wohl besser – für Arbeit

Ich gehe hier davon aus, dass durch das offenere System die Android-Tablets besser geeignet wären für ein nahtloses Arbeiten im Web. Leider begeistert mich davon noch kein Modell. Das wird sich wohl bald ändern.

Für was taugt das iPad?

Das iPad nutze ich zurzeit einerseits als Bass-System, dafür taugt es deutlich besser als Android (wo systembedingt, solche Echtzeit-Audio-Lösungen noch nicht möglich sind). Das ist schonmal die CHF 550 wert. Andererseits als Grafik-Tablett und Skizzenbuch mit der App Paper. Dann noch als Zeitung (Tagi-App) und Buch (Kindle-App). Manchmal als RSS-Reader (mit Reeder). Evernote und Dropbox runden es ab.

Ich möchte aber weiterhin versuchen, das iPad öfter dafür zu nutzen, irgendwo mal schnell einen Text zu schreiben – aber dann ohne externer Tastatur. Ziel sollte hier sein, wirklich kompakt zu sein. Die externe Tastatur war da eher ein Fehler.

Zubehör: iPad deutlich vorne

Im Zubehör-Bereich wird Android nicht so schnell an iOS herankommen. Das ist ein grosses Problem von Android und den verzettelten Modellen. Bei Apple funktioniert meine Halterung für den Mikrofon-Ständer mit einem leichten “Mod” seit dem iPad 1.

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eFristverlängerung via QR-Code und App

Das klappt wunderbar. Ich könnte pausenlos meine Einreichefrist für die Steuererklärung verlängern – so viel Spass macht das dank QR-Code. Schön finde ich auch, dass der Kanton ans Fernsehpublikum denkt und sie möglichst nicht mit der Steuererklärung unterbrechen will.

eFristverlängerung neu auch als App für Smartphones

Den Steuerkunden steht neu die App «eServices VRSG» zur Verfügung. Das Kantonale Steueramt nutzt die App als Erweiterung zum bewährten eService VRSG | eFristverlängerung: Neu können die Steuerpflichtigen die Frist zur Einreichung der Steuererklärung direkt per Smartphone verlängern.

Einfach, sicher, schnell

Die Mahnung zur Einreichung der Steuererklärung ist neu mit einem so genannten Quick Response-Code, kurz QR-Code, versehen. Dieser führt, wenn er mit einem gängigen QR-Code-Scanner gelesen wird, direkt zur Erklärung des neuen eServices und zu den Links für den Download der eFrist-App im App Store oder Android Market. Die App ist kostenlos unter «eServices VRSG» in den jeweiligen Stores zu finden.

Standortunabhängiger Service

Wer die App auf dem Smartphone hat, wird über diesen QR-Code direkt zur eFristverlängerung geführt, gibt dort die gewünschte neue Frist zur Einreichung der Steuererklärung ein und erhält umgehend eine Bestätigung. Ob unterwegs zur Arbeit in Bus und Bahn oder vor dem Fernseher: mit dem neuen standortunabhängigen Service wird es noch einfacher, die Frist zur Einreichung der Steuererklärung zu verlängern, ohne den PC aufzustarten, von allen gängigen Smartphones aus.

Neuheit mit Ausbau-Potenzial

Die vom Kantonalen Steueramt und der VRSG lancierte Neuheit hat Potenzial. Diese neue Möglichkeit kann auch für weitere eServices eingesetzt werden. Die Absicht ist, weitere Korrespondenzen mit dem QR-Code zu versehen, wie beispielsweise zur Bestellung eines Steuerausweises oder zur Vereinbarung einer Ratenzahlung.