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Google schliesst seine treusten Benutzer von Google+ aus

Google+ (GooglePlus) – das Thema schlechthin zurzeit in allen Online-Kanälen. Einladungen werden verteilt, man hofft auf eine neue Alternative zu Facebook. Google verärgert aber dabei die engsten Fans.

Google+ soll eine Alternative zu Facebook aus dem Haus Google werden. Man soll viel besser bestimmen können, welche Freunde was sehen und auch überprüfen können, wie die eigenen geteilten Posts aus der Sicht eine bestimmten Freundes aussehen. Momentan ist der neue Dienst noch in einer geschlossenen Phase – nur mit Einladung kommt man rein.

Nur mit Einladung UND mit einem Google Profile. Google Profiles sind aber für Benutzer von Google Apps (Google Docs, Gmail für die eigene Domain etc) nicht verfügbar. Somit können Google Apps Benutzer weder Google+-Einladungen annehmen, Google Buzz verwenden oder den +1 Button bedienen.

Google hatte schon im März 2011 versprochen, dass Google Profiles bald auch für Google Apps Benutzer verfügbar sein werden. Dieses Versprechen aber nicht eingelöst.

Ich verstehe die Strategie von Google nicht, genau die Google Early Adopters – als diejenigen, die täglich intensiv mit Google-Diensten arbeiten – bei diesem Launch auszuschliessen. Es scheint mir schlichtweg etwas dumm (sorry). Die Google Apps Benutzer wären genau die, die den Dienst am stärksten pushen würden – und es sind die, die etwas verärgert sind, wenn sie Einladungen bekommen, die sie nicht annehmen können.

Author: Sam Steiner

Ich berate Firmen zum wirksamen Einsatz der verschiedenen Web-Plattformen. Habe 12 Jahre Webagentur-Erfahrung, diverse Online-Communitys aufgebaut und beschäftige mich laufend mit den neusten Trends im Web. und Twitter. E-Mail: sam.steiner@alike.ch. Xing: Sam Steiner.

4 Comments

  1. Ja, den Tweet kenne ich. Allerdings zeigt es etwas vom Chaos, das Google intern hat mit Benutzerkonten, App-Konten und noch speziellen Konten bei zugekauften Diensten. Ein Riesendurcheinander.

    Im Prinzip, um es sauber zu halten, müssten sie mal richtig aufräumen. Eine Account-Art übrig lassen (und dabei keine Unterscheidung machen zwischen Apps-User und Nicht-Apps-User).

    Wer kennt es nicht: wegen verschiedenen Google-Accounts verschiedene Browser verwenden zu müssen parallel (weil man sonst immer ausloggen muss oder Plugins verwenden muss, die oft mangelhaft funktionieren)?

  2. Wieso denkst du, dass Nutzer von Google Apps, “early adopters” sind? Die meisten Leute sind erst auch Google Apps umgestiegen, als sie schon lange auf dem Markt waren. Was ich in Google+ feststelle, ist, dass dort enorm viele Blogger unterwegs sind, die bereits eine ordenliche “audience” aufgebaut haben und das gute Wort rund um Google+ in die Welt hinaus tragen. Die Strategie von Google+ ist sehr aufschlussreich. Wie viele Leute betteln im Netz derzeit um eine Einladung? Manche sind gar richtig heiß darauf, reingelassen zu werden. Strategie geht also auf. ;)

  3. Pingback: Die Wirksamkeit von Google+ | Web Wirk Sam

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