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Fazit: Arbeiten mit iPad

Kann man mit dem iPad arbeiten? Ist es nur fürs Konsumieren? Das waren Fragen vor unserem kleinen Ausflug nach La Réunion. Hier mal mein Erfahrungsbericht.

Einige sagen, das iPad eigne sich nur für das Konsumieren von Inhalten – nicht aber für die Arbeit. Andere sind da einen Schritt weiter und versuchen, Wege zu finden, durch solche Gadgets mobiler zu sein. Ich hatte mein MacBook Air daheim gelassen für dieses Experiment. Dies obwohl das MacBook Air in etwa die gleiche Grösse aufweist, wie ein iPad mit zusätzlicher Tastatur.

Problem: Safari – man braucht die Apps

Safari ist ein minderwertiger Browser. Es gibt wenige Alternativen auf dem iPad – ein Google Chrome vermisst man schmerzlich. Safari stürzt beispielsweise beim Aufruf der Desktop-Version von Google+ immer ab. Auch Google Analytics lässt sich in der Web-Version nicht auf dem iPad aufrufen. Glücklicherweise bestehen für meine wichtigsten Aufgaben iOS-App wie WordPress fürs Bloggen und Quicklytics für Google Analytics.

Android-Tablets wären wohl besser – für Arbeit

Ich gehe hier davon aus, dass durch das offenere System die Android-Tablets besser geeignet wären für ein nahtloses Arbeiten im Web. Leider begeistert mich davon noch kein Modell. Das wird sich wohl bald ändern.

Für was taugt das iPad?

Das iPad nutze ich zurzeit einerseits als Bass-System, dafür taugt es deutlich besser als Android (wo systembedingt, solche Echtzeit-Audio-Lösungen noch nicht möglich sind). Das ist schonmal die CHF 550 wert. Andererseits als Grafik-Tablett und Skizzenbuch mit der App Paper. Dann noch als Zeitung (Tagi-App) und Buch (Kindle-App). Manchmal als RSS-Reader (mit Reeder). Evernote und Dropbox runden es ab.

Ich möchte aber weiterhin versuchen, das iPad öfter dafür zu nutzen, irgendwo mal schnell einen Text zu schreiben – aber dann ohne externer Tastatur. Ziel sollte hier sein, wirklich kompakt zu sein. Die externe Tastatur war da eher ein Fehler.

Zubehör: iPad deutlich vorne

Im Zubehör-Bereich wird Android nicht so schnell an iOS herankommen. Das ist ein grosses Problem von Android und den verzettelten Modellen. Bei Apple funktioniert meine Halterung für den Mikrofon-Ständer mit einem leichten “Mod” seit dem iPad 1.

Author: Sam Steiner

Ich berate Firmen zum wirksamen Einsatz der verschiedenen Web-Plattformen. Habe 12 Jahre Webagentur-Erfahrung, diverse Online-Communitys aufgebaut und beschäftige mich laufend mit den neusten Trends im Web. und Twitter. E-Mail: sam.steiner@alike.ch. Xing: Sam Steiner.

2 Comments

  1. Ja, eine solche Monster-Tastatur nimmt ja mehr Platz im Gepäck als ein Macbook Air! :-) Eine Tastatur im Case wäre da sicher sinnvoller…

    Habe (als iPad-Newbie) kürzlich 2-3 Wochen am Stück nur mit dem iPad gearbeitet (ohne Probleme) und kenne einige, die Monate nur damit arbeiten. Hängt halt auch vom Job ab. Für viele ist das gut genug.

  2. Ja, solche Tastaturen sind uncool.

    An sich geht recht viel mit dem iPad – besser wärs, wenn ein gescheiter Browser mit im Boot wäre. Deshalb bin ich auf eine neue Generation von Android-Tablets gespannt.

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