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WC reparieren mit Twitter

geberitwc-reparieren

Wir haben Geberit-Spülungen im Haus (muss man ja, in Rapperswil).

Leider auch sehr kalkhaltiges Wasser – was scheinbar gesund ist für Menschen, aber nicht für Maschinen. Die Spülung hat also irgendwann nicht mehr aufgehört, zu spülen…

Hab die vordere Abdeckung entfernt, mit Rumrütteln keine Ergebnisse erzielt. Dann greift man zu Social Media. Zum Beispiel Twitter:

Daraufhin hat Jürg Wyss retweetet und Olaf Grewe von Geberit erwähnt (um nicht zu sagen “gementiont”):

Worauf Olaf eine baldige Lösung in Sicht gestellt hat.

Parallel – YouTube ist die zweitgrösste Suchmaschine (nicht hinter Twitter) – noch kurz auf YouTube geschaut und einen Lösungsansatz gefunden:

Und dann kam die Antwort von Geberit schon (verpasse die Musik nicht, made my day):

(sorry about the music)

Und jetzt funktioniert die Sache schon wieder!

Danke Twitter, Geberit und YouTube.

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FiLMiC Pro Video-App – auch für Android

FiLMiC-Pro ist nun auch für Android erhältlich.
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Samsung Galaxy S7 edge

Ich habe seit einigen Tagen ein Samsung Galaxy S7 edge. Ein gutes Smartphone, das mir im Vergleich zu meinem (verhassten) Huawei P8 vor allem durch Schnelligkeit, klareres, helleres Display und eine viel bessere Kamera sehr gut gefällt.

Heute habe ich die Virtual Reality Brille Samsung Gear VR ausprobiert – und fand mich versetzt in die Mongolei (wo wir als Familie im Sommer hinfliegen). Sehr cool!

“Edge” etwas für die Füchse

Kleines Detail am Rand: die abgerundete “Edge” des Samsungs ist deutlich mühsamer als hilfreich. Man kann das Smartphone nicht problemlos in der Hand halten, ohne aus Versehen irgendwelche Funktionen in den Rand-Pixeln zu betätigen. Für mich geht das als Experiment durch, was bisher keinen Gewinn mitbringt.

Was aber schlimmer ist…

Video-Funktion der Galaxy: unbrauchbar

Grösseres Detail: das Samsung hat zwar eine sehr gute Kamera (vielleicht abgesehen vom Fokussieren) – die Standard-Kamerafunktion eignet sich aber komplett nicht für Leute, die ernsthaft Videos schiessen wollen. Grund: sobald man “Record” klickt, verändert sich die Kameraperspektive stark. Das heisst, man kann die Film-Einstellung nicht sauber wählen, bevor man aufnimmt.

Was nun?

FiLMiC Pro hilft

Wer mit dem Samsung Galaxy S7 Videos produzieren will, muss auf Apps wie FiLMiC-Pro wechseln.

Was an sich nicht so schlimm ist, FiLMiC-Pro kostet deutlich weniger als $100. Sogar weniger als ein Big Mac Menu. (Jump! How high?)

Glücklicherweise gibt es FiLMiC-Pro – das meine Lieblingsvideoproduzentin für iPhones schon lange empfiehlt – nun auch für Android (Link zu FiLMiC Pro im Google Play Store).

Ein paar Vorteile von FiLMiC Pro

  • Fokuspunkt fixieren
  • Belichtung fixieren
  • Ton-Pegel sehen
  • Batteriestand deutlich sehen
  • Speicherplatz deutlich sehen
  • viele manuelle Einstellungen für Ton & Bild…

FiLMiC Pro Anleitung von Judith Steiner

Recht ausführliche Komplett-Anleitung für FiLMiC Pro. Wichtig ist natürlich auch, die richtige Hardware dazu einzusetzen. Judith hat dazu viele Tipps auf ihrer Website.

Übrigens hat Judith einen Online-Kurs mit den Grundlagen fürs Produzieren von Videos am Smartphone. Obwohl es fürs iPhone konzipiert ist, geht Vieles davon auch für Android. Hinter diesem Link gibt’s mehr Infos zum Online-Video-Kurs.

Viel Spass.

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Blechschilder, Teil 9: Logistik-Fehler

Logistik

Der Blechschilder-Shop ist ja ein Experiment.

Hauptsächlich fürs Online-Marketing.

Aber wie es so ist mit Webshops, hat man hinten rum eine Logistik (ausser, man verkauft digitale Produkte, mehr dazu dann an anderer Stelle).

Bei uns heisst das: wir mieten Lagerplatz. Für CHF 90/m2/Jahr. Für die Lagerung der Schilder benötigen wir ca 15m2. Soweit, so gut.

Kartonverpackungen für Schilder

Ich hab auch schon darüber geschrieben, dass wir eigene Verpackungen für die grossen Schilder herstellen lassen mussten. Weil wir einfach keine passenden Verpackungen zum Kaufen fanden.

Letzthin ging die erste Ladung aus, ich musste nachbestellen.

Der recht hohe Preis pro Karton hat immer etwas geschmerzt – wir legen recht zünftig drauf mit den Portokosten. Da hab ich Logistik-Dummy mir gesagt: bestelle ich doch einfach einige Kartons mehr, um vom tieferen Mengenpreis zu profitieren.

Was ich dabei völlig vergass: Lagerkosten haben sich dadurch fast verdoppelt. Ehrlich gesagt war mir beim Bestellen auch nicht bewusst, dass mir 10 Paletten angeliefert werden würden.

Lagerplatz

Müssen die grossen Schilder raus?

Das Ganze führt mich dazu, mir ernsthaft Gedanken dazu zu machen, ob wir die grossen Schilder überhaupt noch im Angebot halten sollen.

Allerdings gibt es darunter einige, die zu den besten Schildern gehören. Wäre irgendwie schade. Auch das Family Rules Schild läuft bestens.

Aber den 6.-, die wir für Porto berechnen stehen Ausgaben von CHF 7.00 für den Versand und CHF 4 für die Verpackung gegenüber – und jetzt kommt noch einen rechten Teil der Lagerkosten dazu – weil es halt nicht so ist, dass wir hunderte von grossen Schildern pro Monat verkaufen.

(Hinweis: ab Bestellwert von 70.- entfallen die Portokosten – beim Kunden)

Solche Learnings gehören zum Experiment dazu. Irgendwie sind sie lustig. Aber lernt lieber von mir – es kann die Rentabilität des Webshops massiv schmälern.

Aktion grosse Schilder

Was ich jetzt mal tue, für euch Leser (und für unser Kartonlager): ein Gutscheincode für Schilder der grossen Sorte:

Mit dem Gutscheincode toobig2fail kriegst du 30.- Rabatt auf jede Bestellung, die ein grosses Schild enthält – Mindestbestellwert CHF 60. Gültig bis Ende Juni 2016 – maximal 2x pro Person.

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Die Neuen: Snapchat, Instagram und Periscope

SnapchatInstagramPeriscope
So neu auch wieder nicht – ausser Periscope.

Snapchat ist dran, bald einmal Twitter zu überholen in Anzahl aktiver Nutzer. Instagram hat Twitter bereits überholt. Periscope, noch kein Jahr alt, deckt das zukunftsträchtige Gebiet “mobiles, interaktives Live-Streaming für alle” praktisch alleine ab.

Und die Schweiz? Pennt.

Wir müssen weg von Text

Zumindest nicht mehr die totale Fokussierung auf Text. Text ist nicht natürliche Kommunikation (oft durchaus berechtigt, aber nur so stark verbreitet, weil es über tausenden von Jahren an besseren Kommunikationssystemen fehlte).

Snapchat, Instagram und Periscope funktionieren viel nahbarer (gilt auch für bewegte Inhalte wie Webinaren und Videos – nur schon Audio-Podcasts transportieren viel mehr als reine Texte).

Was ist Snapchat?

Eine App für visuelles Storytelling. Kombiniert mit einer Messaging-Funktion – aber eben: visuelle Nachrichten.

Man kann kleine Einblicke in Video- oder Foto-Format in einer Story veröffentlichen, die 24 Stunden lang zugänglich ist. Spannende Funktion ist der “Discover”-Bereich, in der Brands wie Mashable, CNN oder National Geographic täglich multimediale “snackable Inhalte” publizieren – sehr ansprechend aufgemacht für die Nutzung am Smartphone.

Snapchat lehnte ein Übernahmeangebot von Facebook (für 3 Milliarden USD) ab.

Was ist Instagram (by Facebook)?

Eine App für die schnelle Aufbereitung und Veröffentlichung von Fotos oder kurzen Videos. Messaging-Funktion integriert.

Im Gegensatz zu Snapchat geht es meist um einzelne Posts. Die Grund-Bedienung ist vielleicht einfacher als Snapchat – will man aber Instagram wirklich verstehen, tauchen plötzlich ganz spannende kreative Nutzungsweisen auf (Hubs, Reposts, Edits, Collabs, Challenges…). Beliebt sind sogenannte Instameets, an denen man sich zu Fotowalks und Geselligkeit trifft.

Was ist Periscope (by Twitter)?

Periscope erlaubt es nun allen, direkt von unterwegs und sehr einfach eine Live-Übertragung zu starten, in der die Zuschauer auch Feedback geben können (in Form von Kommentaren und Likes).

Es ist als viel interaktiver als frühere Systeme. Die Live-Übertragungen sind als Replays danach jeweils 24 Stunden anschaubar, sofern der Ersteller das will. Auf einer Karte sieht man, wer in der Gegend gerade live ist und von wo noch Replays aktiv sind.

Wohin des Weges?

Snapchat wird sicher noch einiges wachsen – erwünschenswert wäre, wenn sie an der Bedienungsfreundlichkeit schrauben würden. Jüngere Generationen haben aber durch die breite Nutzung der App diese Anfangshürden überwunden. Für die Expansion der Nutzerbasis sollten Einstiegshürden möglichst eliminiert werden.

Die Auffindbarkeit von spannenden Nutzern ist schwach (im Vergleich zu beispielsweise Twitter) – was es zusätzlich schwerer macht am Anfang, wenn man nicht in einem Klassenzimmer sitzt.

Instagram ist sehr einfach, schnell – und wird auch weiterhin viele Nutzer gewinnen (wenn sie es mit bezahlter Werbung nicht übertreiben). Die App ist etablierter über mehrere Generationen.

Periscope deckt meiner Meinung nach etwas ab, das sehr viele Möglichkeiten verspricht. Mich erstaunt, dass die App nicht schon viel mehr Anklang gefunden hat. Gerade die Schweiz (und überhaupt das deutschprachige Gebiet) ist einmal mehr sehr zurückhaltend – was an der Karte unschwer zu erkennen ist.

Periscope gehört Twitter – und Twitter ist daran, alles zu vergeigen.

Wakey, wakey, Schweiz!

In der Schweiz sollte man weniger fragen, was als Nächstes kommen wird, sondern endlich mal das nutzen, was schon längst da ist.

Testen, experimentieren – auch als Unternehmen. Ich sehe wenig, was zum Beispiel nur schon auf YouTube gemacht wird aus der Schweiz – wie gebremst ist das denn? Es sollte seit Jahren klar sein, dass Bewegtbild mehr bewegt. YouTube ist mehr als 10 Jahre alt und praktisch gratis.

Vor Snapchat haben Leute über 30 oft einfach Angst – warum nicht 20 Minuten investieren? Viel mehr braucht auch diese Hürde nicht. Instagram wird mehr genutzt – auch von Unternehmen.

So richtig gutes, visuelles Storytelling kommt immer noch von Ausländern in ausländischen Unternehmen. Wir müssen noch einiges rein schaffen in unser Land – sonst gehen wir ein in grauer Langweiligkeit. Wir können die Grenzen nicht zu machen und weitermachen wie bisher. Wir brauchen Farben.

PS: Let’s connect :)

Achtung, experimentelle Inhalte von mir. Auf Snapchat (User: Magganpice) auf Instagram (User: sam_steiner / visitrapperswil / blechschilder) und Periscope (User: samsteiner). Freue mich auf Experimente!

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Panasonic Lumix als Webcam für Webinare

Gestern hatte ich das alles schön eingerichtet. Ich führte ein Webinar zum Thema Facebook für B2B durch, 120 Leute waren angemeldet.

5 Minuten vor dem Event wollte ich das System in Betrieb nehmen (hatte es aus wegen den Akkus): es funktionierte nicht mehr!

Nicht sehr glatte Situation.

Panasonic GH3 Live-Streaming

Ich suchte wild in den Einstellungen. Rebootete die Cam und auch das Blackmagic Intensity Shuttle. Schaffte es aber nicht.

Innert 2 Minuten ALLES umstellen

Das heisst: 2 Minuten vor Start entschied ich mich, das komplette Setting inklusive Sound umzustellen. Sofort Logitec C920 auf Stativ und den RODE Podcaster als Mikrofon in die Nähe genommen.

Umstellung in 2 Minuten ging gut. Feedbacks zu Ton und Bild waren positiv.

Mein Setting mit der GH3 und Sennheiser

Hier ein kleines Video zu dem gewünschten Setting. Auch ein wenig als Notiz an mich selbst.

Hardware:

  • Panasonic GH3
  • Sennheiser Mikrofon-Funkstrecke
  • HDMI-Kabel mit Adapter
  • Blackmagic Intensity Shuttle
  • MacBook (per Ethernet-Kabel verbunden!)

Das Schlafmodus-Problem

Bei der Panasonic GH3 ist ein Problem, dass die Cam nach 5 Minuten in den Schlaf geht, wenn nicht effektiv Video aufgenommen wird.

Das heisst: ich musste Record drücken, obwohl ich das Video nicht wirklich wollte. Aber so bleibt die Cam wach.

Weiteres Problem: die Cam macht maximal 30 Minuten lange Clips. Das heisst: ich stellte mir einen Wecker, um rechtzeitig wieder auf Record zu drücken – mitten im Webinar (ich hätte das während einer Video-Einspielung gemacht).

Ein paar Unschönheiten

Was ich nicht weg brachte, war das rote, blinkende “Recording” Lämpchen am Bildschirm, das wurde auch im Test-Webinar angezeigt, ebenso die Aufnahmezeit.

Diese Dinge sind Mankos bei der Panasonic GH3. Mich würde interessieren, was bei der GH4 besser ist (gerne Kommentare schreiben unten).

GH3: gut für Video, schlecht für Live-Übertragung

Die Panasonic GH3 (und jetzt noch vielmehr die GH4 mit 4K-Aufnahme) sind eigentlich recht gut auf Video ausgelegt. Meist braucht man für Video-Shots nicht 30 Minuten.

Für Live-Übertragung ins Webinar hätte ich besser die Sony PMW-300 von Judith verwendet. Die ist allerdings um ein Vielfaches grösser – hätte es lieber simpel.

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Blechschilder, Teil 8: Quizfrage zum Umsatz

Wie viele mitverfolgen: ich veröffentliche monatlich die Umsatzzahlen zum Blechschildershop (Hier: Monatreports). Dazu hier mal ein Quiz (mit Gewinn!).

blechschild-chicken-lager

Taking it to the next Level

Wir haben einige Monate damit verbracht, die Shop-Lösung kennen zu lernen, gewisse Tests zu machen. Das Lager und den Versand haben wir ausgelagert. Wir haben unsere eigenen Verpackungen bauen lassen müssen usw. Zeit gebraucht, um Fehler zu machen. Zeit gebraucht für Community Building. Facebook, Twitter, Google+, Pinterest usw. Ich blogge hier immer wieder drüber (1. Artikel: Wie es dazu kam).

Jetzt wird es Zeit, die Geschichte etwas hochzufahren.

Ideale Weihnachtsgeschenke

Jetzt steht Weihnachten vor der Tür und wir finden, unsere Schilder sind ideale Geschenke, weil die meisten von euch noch nie sowas geschenkt gekriegt haben (oder verschenkt haben). Und weil wir bei unseren Motiven zum grössten Teil (OKOK: Voices in my Head, Happy Ending) positiv inspirierend sind.

Vieles war Vorbereitung auf die Zeit, in der alle Leute uns eigentlich brauchen (es aber nur nicht wissen).

Facebook-Anzeigen an Lookalike Audience

Es gibt viele Formate von Anzeigen auf Facebook. Einige davon empfehle ich nicht. Das sind meist die Arten, die Unternehmen aber leider als Erstes testen – weil es die offensichtlichen Formate sind. Spannender wird es aber dann, wenn man mit Custom Audiences und Lookalike Audiences arbeitet. Darüber schreibe ich ab und zu im Social Media Insider Letter für KMU.

Ich habe also Anzeigen mit Zielen “Website Clicks” und “Post Engagement” geschaltet und dafür ein Budget festgelegt von Total CHF 400. Damit wollen wir im November mindestens CHF 500 mehr Umsatz machen als normal. Mehr wäre natürlich super (und wirtschaftlich erst sinnvoll). Und jetzt das Quiz…

Quizfrage: wieviel Umsatz machen wir im November?

Zu gewinnen gibt es einen CHF 200.00 CHF 250.00 Gutschein. Du ratest, wieviel Umsatz wir im November machen. Wenn am nächsten dran bist (aber maximal +/- CHF 400 vom effektiven Umsatz entfernt), gewinnst du. Du kannst dann einige Leute mit Weihnachtsgeschenken ausstatten for free.

Wie mitmachen? Bis Ende November 2014 hier einen Kommentar hinterlassen mit einem CHF Betrag. Viel Glück!

Wir sind dann gespannt auf den nächsten Umsatzreport.

Update 1. Dezember 2014 – der November-Umsatz

Freudig darf ich euch mitteilen: ihr habt verloren. Wir haben gewonnen. :) Der Umsatz im November belief sich auf CHF 10016. Der Einsatz der 400.- in Facebook-Anzeigen hat sich einigermassen ausbezahlt. Zudem lief der Versand ziemlich rund, sodass wir praktisch keinen Aufwand damit hatten. Nice.

Am nächsten hat Evelyne geschätzt. Mit 10783.- war ihre Schätzung aber leider ausserhalb des Ziel-Fensters. Vergleichsweise knapp mit 367.- Abstand. Wir werden ihren Glauben irgendwie würdigen müssen ;-).

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Ein paar Grundlagen zu Ello

Ello ist in aller Munde. Das Netzwerk will ohne Werbung auskommen. Finanziert werden soll es – wie viele Web-Tools – durch ein Freemium-Modell. Das heisst: Grundzugang reicht den meisten. Und ist Gratis. Es gibt dann irgendwann aber Pro-Accounts mit zusätzlichen Funktionen.

Obwohl dieses Modell bei vielen Web-Tools bestens funktioniert, wird es bei Ello – ein Social Network – scharf kritisiert. Auch, dass Ello sehr früh schon Investoren mit an Bord geholt hat. Einige sagen, damit hätten sie schon verloren – weil eine Exit-Strategie schon erarbeitet ist.

Wie auch immer: ich teste gerne mit neuen Netzwerken rum. Ello ist noch sehr in den Kinderschuhen. Fast nichts funktioniert. Deshalb bleibt fraglich, ob der für die kritische Masse nötige Schwung nicht schon im Keim erstickt wird. Man merkt jetzt schon, dass viele Neugierige, die sich angemeldet hatten, inaktiv sind.

Wer sich vernetzen will: Sam Steiner auf Ello.

Ein paar Tipps zu Ello

Es gibt einige nützliche Informationen zu den meist nicht benutzerfreundlichen Funktionen von Ello in der versteckten Sektion “WTF?”. Hier mal 5 ganz kleine Funktionen. Findige Experimentierer werden eine davon erkennen, die heute (3. Oktober 2014) noch nicht funktioniert.

Ello Tips SamSteiner

Freue mich, wenn ihr vorbeischaut: Sam Steiner auf Ello.

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Blechschilder, Teil 7: Webmaster Tools

Neben den Herausforderungen in Real Life – Octavia vollstopfen mit Verpackungen usw, gibt es natürlich auch die kleinen Finessen.

Wer Google Analytics regelmässig anschaut, weiss: Google liefert praktisch keine Infos mehr zu den Suchbegriffen, über die Besucher auf die Website kamen. Das macht ein anderes Google-Tool.

Google Webmaster Tools

Google Webmaster Tools ist meiner Meinung nach eines der wichtigeren Tools, dier man als Betreiber einer Website, die in Google gefunden werden soll, unbedingt kennen und einsetzen muss.

Neben Informationen zur Anzeige in den Google Suchresultaten, die gecrawlten Seiten oder allfällige Probleme mit der Website, werden darin Informationen zu den Suchbegriffen angezeigt. Zu welchen man in den Suchresultaten erschien, an welcher Position und wie oft darauf geklickt wurde.

Screenshot 2014-08-22 14.13.39

Die Daten kann man zum Beispiel als Google Sheet exportieren.

Ein Beispiel, was man damit anstellen könnte

Hier zeige ich im Screencast, wie man Produkte findet, die schon gesucht werden, eine anständige CTR (Click Through Rate) in Google aufweisen, die aber mit etwas Optimierung (höhere Ränge) zu mehr Klicks führen würde. Manchmal (=oft) hat man nicht die Zeit, jedes einzelne Produkt aufs Mal durchzugehen.

Natürlich ist es auch sinnvoll, Produkte, die noch gar nicht auftauchen, in Bezug auf die Sichtbarkeit anzuschauen und zu verbessern. Wir betreiben hier aber den Blechschilder-Shop nebenbei – das sind spezielle Umstände ;-)

Zudem: Twitter besser als Facebook

Beides ist gut – für unterschiedliche Zwecke.

Wir hatten einige witzige Aktionen in Twitter. Twitter eignet sich dafür viel besser als Facebook, meiner Meinung nach – folgt uns dort doch. Eine davon hat Marcel Widmer verbloggt: “Eine sympathische Aktion beweist: Blechschilder sind in!“. Danke!


Aktuelle Zahlen

Da hat sich jetzt nicht die Welt bewegt, seit der letzten Ziehung. Umsatz CHF 12024.40, bisher 162 Bestellungen für total 404 Schilder oder Magnete. Durchschnittlicher Monatsumsatz: CHF 1717.77 (interessant, oder? Daran arbeiten wir).

PS: wir haben neu eine Kategorie für Sonderangebote: Rabatt-Box.

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Webinar erstellen?

Ich unterrichte im Rahmen von alike Sam Steiner KMU in Web-Sachen. Also digitale Strategie, Einsatz von entsprechenden Web-Tools und Social Web Themen. Oft vor Klassen (so ganz offline), manchmal eins zu eins via Google Hangout oder Skype. Nun möchte ich das Thema Webinar ausloten – also eine ganze “Klasse” online unterrichten.

webinar-guide

Webinar-Guide im Wiki-Format

Dieser Post wird eher wie ein Wiki-Artikel sein, das ich nach und nach anpasse mit meinen Erkenntnissen. Am Schluss sollte es eine Anleitung sein, wie man einen Webinar recht einfach (hoffentlich) erstellt, welche Webinar-Software man dazu verwendet. Dabei gehe ich von meiner Situation aus – Budget unter ca. CHF 1000 pro Jahr, möglichst einfach in der Handhabung. Falls jemand Fragen oder gar Erfahrungswerte/Ergänzungen hat, steht die Kommentarsektion dafür zur Verfügung.

Ich bin Google Hangout Fan. Die öffentliche Version davon – Google Hangouts on Air hat schon einige interessante Funktionen mit eingebaut. Fragen/Antworten-Modul zum Beispiel. Das werde ich testen. Ich werde aber auch versuchen, Vergleiche zwischen verschiedenen Anbietern (GotoWebinar, Webinar Jam, Easy Webinar usw.) zu machen.

Welche Funktionen brauche ich?

Hier wäre ich auch dankbar um eure Inputs. Bisher kommen mir für meine Umsetzung folgende Funktionen in den Sinn, die ich zwingend brauche, die aber auch teilweise im Kontext des Webinars eingebaut sein könnten – beispielsweise will ich neben offenen Webinars (für alle) auch solche für Mitglieder des Social Insider Letters anbieten. Oder Webinars, für die man sich registrieren muss. Schlussendlich müssen auch Möglichkeiten da sein, bezahlte Webinars anzubieten.

  • Aufnahme (für späteres Video)
  • Slides (einfach) einblenden
  • Fragen der Teilnehmer (Audio? oder Text)
  • Einfach für Teilnehmer!
  • Bedienbar durch eine Person
  • Live-Streaming an grössere Gruppe

Liste kann erweitert werden.

Fortsetzung folgt…

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Blechschilder, Teil 6: Lager + Versand auslagern

Ab sofort füge ich am Ende dieser Artikel über den Blechschilder-Shop auch einige Zahlen ein. Bestellungen und Umsatz und so. Zuerst zum Thema…

Da hat man einen Webshop auf die Beine gestellt und die ersten Bestellungen kommen rein. Man hat gemerkt: “ups, es gibt keine Verpackungen für die grossen Schilder!”, hat Stunden auf dem kalten Kellerboden gekniet, um aus alten Schachteln Verpackungen zu bauen. Hundert mal den Weg zur Post gemacht. Erleuchtung kommt bald: “hey, das ist nicht dein Hauptberuf!”

Verpackungen für grosse Schilder

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Eine Sofort-Erkenntnis war die: wenn ich für jede Bestellung eine halbe Stunde auf dem Boden rumkrieche, macht die ganze Sache keinen Spass. Die Woche wird irgendwann voll sein und die Rechnung geht komplett nicht auf. Wir haben eine Verpackungsfirma in Urdorf gefunden, die uns einen guten Vorschlag für eine Verpackung baute, die man für die grossen Schilder verwenden kann und sehr schnell verschlossen hat.

500 Stück liessen wir davon bauen. Es hiess, das wäre ungefähr 1 Palett. Mit dem Skoda Octavia bringe ich so ca 1 Palett Karton weg – easy. Allerdings sah die Sache leicht anders aus, als ich die Dinger abholen ging: 4 Paletten gestapelte Verpackungen warteten auf mich. Einige Fahrten mit dem Octavia.

Ca. CHF 2500 kosteten die Verpackungen inkl. der Stanzform, die wir bei der nächsten Produktion nicht nochmal bauen lassen müssen. Kostenpunkt als einige Franken pro Verpackung – aber dafür geht es unseren Knien besser (und wir sparen viel Zeit).
2014-03-12 15.51.50
2014-03-12 15.51.40

Versand und Lager optimiert

Wir lernten schnell, dass man die Schilder besser hochkant im Gestell lagert, wenn man schnellen Zugriff darauf haben will. Wir richteten einen Raum ein mit Tisch und allen Utensilien, die wir brauchten, um schnell die Bestellungen zu verpacken. Inklusive Fuss-Schalter für den Baustellen-Scheinwerfer – damit der arme Sam sich nicht immer bücken muss. Wir wurden schnell, verpacken machte Spass.

Aber dann war bald klar: so werden Ferien schwieriger, so werden Bestellungen an vollgebuchten Tagen zum Stress. Überhaupt: langfristig geht es nicht, neben dem Job immer zur Post zu rennen. Verschärfend kam hinzu, dass Nici sich für eine gute Wohnungsgelegenheit entschied, und die zVilla (und somit das Lagerhaus) Ende Juni verliess – ihre Kellergestelle, die wir zum Lager umfunktioniert hatten, mussten geleert werden. Und ich hatte im Juli noch Schottland-Ferien geplant.

Wir mussten schnell eine langfristige Lösung finden.

Arbeitsintegrationsprojekt WTL

Ziel war also, ein flüssig laufendes “Fulfillment” bis Ende Juni einzurichten. Glück hatten wir durch den Tipp eines Freundes, beim WTL in Jona anzufragen. Das Werk- und Technologiezentrum bietet Menschen Hilfe, sich im Arbeitsmarkt wieder einzugliedern. Wir haben im Hinterkopf die Idee, dass Schilder auf Bestellung (mit Motiven oder Sprüchen der Kunden) produziert und versandt werden – auch in diesem Hinblick schien das WTL einen guten Partner zu sein.

Lange Rede, kurzer Sinn: auf Biegen und Brechen schafften wir es Ende Juni, das Lager umzuziehen, die Mitarbeiter im WTL über die Abläufe zu instruieren und unserem Baby “Tschüss” zu sagen (war ein spezieller Moment, nach all den Optimierungen).

Reibungsloser Ablauf

Um in die Ferien verreisen zu können (oder arbeiten zu können), war uns wichtig, dass Bestellungen, die durch Kunden direkt online bezahlt werden (Kreditkarte, PayPal oder Bitcoin), das WTL direkt übernimmt, ohne dass wir manuell irgendwas tun müssen.

Dazu hat Stefan Murawski (Folge-Empfehlung), den wir von Twitter her kennen und ein paar mal gesehen haben, kurzerhand ein Plugin für WordPress/WooCommerce geschrieben, das dem Benutzer “WTL” die richtigen Informationen anzeigt, um Bestellungen zu sehen, Lieferscheine zu drucken und wenn versandt, die Bestellung als erledigt zu markieren. Vielen Dank!

Nun sind wir daran, diese Zusammenarbeit mit dem WTL zu verfeinern und uns auch Gedanken zu den selbst gestaltbaren Blechschildern zu machen. Solche Projekte sucht das WTL, das sie umsteigen wollen von destruktiver Arbeit (TVs schreddern für Recycling) hin zu kreativer Arbeit, bei dem etwas entsteht.

Stats

Aktueller Umsatz bisher: CHF 10’926.84, Bestellungen: 142, Produkte verkauft: 356.